Schulprogramm


Unser Anspruch

Die Gemeinschaftsschule Wiesenfeld ist eine Schule für alle Kinder. Wir Lehrerinnen und Lehrer befürworten grundsätzlich die Integration behinderter Kinder.
Die Gemeinschaftsschule lässt ihren Schülerinnen und Schülern Zeit, ihr Leistungsvermögen in Ruhe zu entwickeln, weil sie ihnen alle Schulabschlüsse lange offen hält. Sie will fördern und fordern.
Dies bedeutet nicht nur Unterstützung bei Lernschwierigkeiten, sondern auch Ermutigung und Verstärkung bei Lernerfolgen und Angebote für die Entfaltung individueller Stärken. 

Wir legen besonderen Wert auf:

  • Vermittlung von methodischen Grundfertigkeiten

  • Unterrichtsformen und -methoden, die ganzheitliches Lernen ermöglichen, also die ganze Persönlichkeit mit Kopf, Herz und Hand beteiligen

  • Verbindung von Fächern, die inhaltlich zusammen gehören (Naturwissenschaften = Biologie + Physik + Chemie; Weltkunde = Geschichte + Erdkunde)

  • Ein vielfältiges, auf die individuellen Fähigkeiten zugeschnittenes Lernangebot

  • Arbeit mit Materialien, die Selbstständigkeit ermöglichen

  • projektorientierte Arbeit, die auch außerschulische Lernorte einbezieht

  • Soziales Lernen und Kooperationsfähigkeit

  • Förderung von Teamarbeit

  • Enge Zusammenarbeit mit den Grundschulen und dem Förderzentrum

Die Beurteilung 

Im 5. und 6. Jahrgeng ersetzen wir die Notenzeugnisse durch Lernentwicklungsberichte. Sie informieren Eltern und Kinder ausführlich über das Lern- und Sozialverhalten, ebenso über Leistungsentwicklung und Leistungsstand in den einzelnen Fächern. Hier wird für jedes behandelte Thema eine eigene Beurteilung gegeben, in den Abstufungen "Lernziel erreicht" - "Lernziel überwiegend erreicht" - "Lernziel teilweise erreicht" - "Lernziel nicht erreicht".

Schullaufbahnberatung

Alle Schülerinnen, Schüler und Eltern werden regelmäßig über Möglichkeiten der Schullaufbahn und erreichbare Abschlüsse beraten.

Ab Ende der Klassenstufe 6 wird auf Grundlage der Beobachtungen aller unterrichtenden Lehrkräfte in der Zeugniskonferenz eine neue Prognose festgelegt.
Danach findet eine halbjährliche Überprüfung und Anpassung der Schullaufbahnprognose statt. Die Prognose jeder Schülerin und jedes Schülers hängt ab vom momentanen Leistungsstand und von der erwarteten weiteren Entwicklung. Die tatsächliche Schullaufbahn wird so lange wie möglich offen gehalten.

Zentrale Abschlussprüfungen

Die Abschlussprüfungen bestehen aus einem schriftlichen und - auf Antrag - einem mündlichen Teil.

In den Hauptfächern werden die Abschlussarbeiten zentral durch das Ministerium für Bildung und Wissenschaft gestellt. Alle Schüler in Schleswig-Holstein schreiben also die gleichen Abschlussarbeiten - egal an welcher Schule.

Die Prüfung für den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA)

Diese Prüfung wird nur von denjenigen Schülerinnen und Schülern absolviert, die diesen Abschluss anstreben.

Die Prüfung für den mittleren Schulabschluss (MSA)

Diese Prüfung wird von allen Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs absolviert, unabhängig von der aktuellen Schullaufbahnprognose. Auf Antrag können sich Schülerinnen und Schüler von dieser Prüfung befreien lassen, wenn sie das Abitur anstreben.

Die Abiturprüfung

Mit der Einführung der Profiloberstufe im Schuljahr 2008/2009 wird es in den klassischen Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik zentrale Abschlussprüfungen geben. Jeder Schüler ist verpflichtet, sich in zwei dieser Fächer schriftlich prüfen zu lassen. Hinzu kommt eine weitere schriftliche Prüfung im Profilfach, sowie eine mündliche Prüfung in einem weiteren Fach.